„Durch die Wildnis – Allein nach Alaska“ von Jon Krakauer

Chris McCandless ist 22, hochintelligent und Student. Er will ausbrechen aus der Stadt, dem Leben und der Gesellschaft. Zwei Jahre später,1992, wird in Alaska in einem alten Bus seine Leiche gefunden.

Jon Krakauer, Journalist und Bergsteiger, rekonstruiert mit Hilfe seiner Tagebücher und Briefen seine Reise von den Westen der USA bis in die Kälte Alaskas. Zwei Jahre reiste er als Tramp durch die USA, er freundete sich mit vielen Menschen an und blieb auch nach seiner Weiterreise mit ihnen durch Postkarten und Briefe in Kontakt. Beeinflusst wurde Chris von Leo Tolstoi, Henry David Thoreau und Jack London.

Krakauer beschreibt seine Reisen und seine Motivation. Schließlich kann er sogar die Todesursache herausfinden.

Mein Verhältnis zu McCandless war zwiespältig: Einerseits verachtete ich ihn dafür, dass er so verantwortungslos war, ohne Ausrüstung, ohne Erfahrung alleine in die Wildnis zu gehen. Er hatte einen Sack Reis, ein Gewehr, einen Schlafsack und Bücher bei sich, den Rest sollte ihm die Natur liefern. Andererseits geht eine gewaltige Faszination von ihm aus. Er hört auf seine Gefühle, lebt seinen Traum. Er steigt aus, sei es auch um den Preis des Todes. Denn es war ihm vollkommen klar, dass sein Vorhaben tödlich ausgehen konnte.

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