Eine Odysee: Mit dem Zug nach Prag

Ich war in Prag. Endlich, denn in die goldene Stadt wollte ich schon immer. Doch bevor wir die tschechische Hauptstadt erreichen konnten, durchlebten wir eine Odysee: Eine Reise mit der tschechischen Bahn vom Grenzort Nove Udoli aus. Zur Erklärung: mein Heimatort liegt 20 Kilometer von der tschechischen Grenze entfernt. Es macht daher Sinn zur Grenze zu fahren und von dort aus die Bahn zu nutzen, denn die Fahrt nach Prag kostet so pro Person einfache Strecke nur 12 Euro.

Bene im Niemandsland

 

 

 

 

 

 

 

Der Grenzübergang kann nur zu Fuss passiert werden, zuvor musste allerdings erst das Niemandsland auf deutscher Seite durchquert werden – und das bei frostigen Temperaturen im September.

Auf der anderen Seite erwartete uns dann schon ein Zug, der nur aus einem Wagon bestand (Wie nennt man so ein Gefährt?). Dieser fuhr uns dann in vier Stunden in sehr gemächlichem Tempo durch Wald und Wiesen des südlichen Böhmens. Leider konnten wir der Landschaft nicht allzu viel abgewinnen, denn sie sieht aus wie vor meinem Fenster zu Hause. Immer wieder hielten wir an Stationen, die mitten im Wald lagen, was uns sehr amüsierte.

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Eine Schwierigkeit lag daran, dass wir nicht wussten, wann wir umsteigen müssen. Aber durch Fragen, einmal falsch in Krumau aussteigen und dann aber gleich wieder ein (der Schaffner hielt uns zurück), in Budweis in einen richtigen Zug umsteigen und sieben Stunden Fahrzeit für schlappe 250 Kilometer kamen wir in Prag an. Nach der Suche nach unserem Hotel das übliche Touristenprogramm und viel feiern bis spät in die Nacht. Schön war’s!DSC_0092

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Update: Jetzt sind die Fotos auch sichtbar. Entschuldigung.

3 Gedanken zu „Eine Odysee: Mit dem Zug nach Prag“

  1. Wir waren letzten Sommer in Prag und eigentlich ist es eine Schande, dass wir diese wunderschöne Stadt nicht schon viel früher besucht haben. Gerade bei schönem Wetter ists ein Traum!

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