Rafik Schami und die Lust am Lesen

Rafik Schami ist ein begnadeter Geschichtenerzähler. Aber auch ein leidenschaftlicher Leser. In einem Video von lit.COLONY berichtet er davon, wie er als Junge allabendlich 23.30 Uhr am Radio die Geschichte von 1001 Nacht hörte – 1001 Nächte lang. Diese Liebe zum Wort ist bis heute geblieben, die er ansteckend und mit unbeschreiblichen Begeistert darstellt.

Wer nach diesem überzeugendem Plädoyer für das Lesen von Schami begeistert ist, dem kann ich seinen Roman „Die dunkle Seite der Liebe“ empfehlen.

Rafik Schami – Die dunkle Seite der Liebe

Romeo und Julia im Syrien des 20. Jahrhunderts. Rana und Farid lieben sich, doch sie sind beide Christen: Einer katholisch, eine orthodox. Doch das ist fast noch schlimmer als christlich und muslimisch.

Schami erzählt von zwei Familien, ihren Ursprüngen, ihrer Feindschaft und das Leid, das sie übereinander brachten. Immer wieder beeinflussten die politisch unruhigen Zeiten in Syrien die Familienfehde. In diesem Chaos kämpfen Rana und Farid für ihre Liebe. Doch Rafik Schami schrieb auch eine Geschichte Damaskus. „Damaskus ist keine Stadt, kein Fleck auf einem Atlas, sondern ein Märchen, das sich in Häuser und Gassen, Geschichten und Gerüche kleidet“, schwärmt Schami.

Der ganze Roman spinnt sich um Damaskus. In meinem Kopf ist ein Bild ist das Bild einer wunderschönen und lebendigen Stadt mit ihren Gerüchen und Farben entstanden. „Die dunkle Seite der Liebe“ ist ein langes, aber wunderschönes Buch einer Liebe, die alle Hürden des Glaubens, des Todes und des Krieges überwindet.

(via)

7 Gedanken zu „Rafik Schami und die Lust am Lesen“

  1. Vielen Dank für den Buchtipp, ich such sowieso gerade nach neuem Lesestoff.
    … und es ist schön mal einen Amazonlink ohne PartnerID zu sehen… … wobei ich Dir schon empfehlen kann sich eine zu holen, wenn Du mehr über Bücher schreibst.

  2. @Martin: Hab letzte Woche was über Bee5 geschrieben. Ist ne echte Alternative zu allen anderen Afiliprogramme – gerade wenn ich an die Linkerstellung bei Amazon denke.

    Und Katharina, installier Dir doch mal das Plugin Subscribe To Comments 😉

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