Ende des Krieges

Das chinesische Neujahrfest in China ist zu Ende gegangen. Die Feuerwerkskörper und Böller haben ihren Dienst getan und endlich knallt es nicht mehr überall. War es schon in der Kleinstadt Gengma unheimlich laut und nervtötend, wie mag es da wohl erst in der 15-Millionen Metropole Beijing sein? Bei LivingInChina weiß man es: „In Kombination mit den an Mörser aus dem zweiten Weltkrieg erinnernden Leuchtraketen ergibt sich ein furchteinflössendes Staccato, das die Beijinger Bürgersteige von 7 Uhr morgens bis Mitternacht in Kriegsschauplätze verwandelt.“

Lu Hai Rui dagegen verbrachte in Neujahr in der ländlichen Provinz Yunnan. Von dort brachte der schweizer Journalist wunderschöne Fotos aus dem Westen Chinas mit ( Teil I, Teil II, Teil III). Aber Vorsicht: Fernweh!

Ein Gedanke zu „Ende des Krieges“

  1. Moin,

    ich muss jedes mal schmunzeln, wenn ich mich an mein erstes Frühlingsfest erinnere. Damals, ich lebte in Qingdao, wollte ich dem Verkäufer nen Rabatt abschwatzen, da ich dachte er könnte seine Böller am nächsten Tag nicht mehr verkaufen. Typisch Deutsch eben.

    Als es zwei Wochen später immer noch schepperte, wusste ich warum der mich so komisch angesehen hatte…

    Dieses Jahr waren wir beim meiner Freundin auf dem Land. Außer ein paar Böllern für insgesamt 100Kuai KEIN Feuerwerk. Eine Oase der Ruhe und des Friedens. Bis wir wieder nach Hause kamen…

    Ich glaub die letzen Böller haben wir 4 Wochen nach dem Frühlingsfest mit Freunden, die sich gefreut haben wie die kleinen Kinder, angezündet.

    Alle Jahre wieder!
    Cheers aus Chongqing,
    Sven

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