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Notizen

  • Wer Recht sucht, wird misshandelt: In China gibt es eine offizielle Behörde, bei der sich Chinesen und Chinesinnen beschweren können. Das perfide dabei: die Partei registriert, woher die Kritiker kommen und schreibt das den einzelnen Provinzen zu. Beamte aus ganz China bekommen deshalb Prämien, wenn sie die Leute verhaften, die sich gegen den Staat auflehnen. Und oft landen sie dann in “Schwarzen Gefängnissen”, wo sie gefoltert werden. Der Staat hat nun im Zuge eines Verfahrens wegen Vergewaltigung einer Gefangen. erstmals zugegeben, dass solche schwarzen Gefängnisse existieren.
  • Das Bild über China ist im Westen nicht das Beste. Das weiß natürlich auch die KP und will ihr Image aufpolieren. “Es ist wie eine Windel, die den Schmutz am Hintern verdeckt” heißt es bei ZAPP.
  • Die Leiden des jungen Werthers” hat praktisch jeder chinesische Mittelschulabsolvent mindestens einmal gelesen.” Wissenswertes über den chinesischen Buchmarkt.
  • Liu Bolin macht auch Fotos. Aber auf ganz andere Weise. Er malt sich an und integriert sich so in seine Umwelt. Auf dem Bild unten taucht ein Phänomen auf, das mir in China oft begegnete und ich nie aufklären konnte: Warum schmieren Chinesen ständig und fast überall Telefonnummern an Wände? Mehr Bilder.

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1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Krass, dass die in China den Goethe lesen… also den Werther… da sieht man mal wieder, wie der Westen mit seiner Kultur in der ganzen Welt versucht, kanonisiert zu werden… Ob deutsche, bzw. europäische Schüler jemals einen Autoren aus dem Land des Lächelns lesen?

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