Lesenswertes: In deutschen Landen

“Migrationsvordergrund” – Der Journalist Michalis Pantelouris zur Debatte um Thilo Sarrazin: “Um der “Man wird doch wohl noch sagen dürfen”-Orgie noch einen hinzuzufügen: Man wird doch wohl noch sagen dürfen, dass Thilo Sarrazin mit seinem überflüssigen Buch keine Debatte losgetreten, sondern ganz einfach ziemlich dumpfen, rassistischen Strömungen ein Ventil verschafft hat.”

“It’s perception, stupid” – Wie Deutschland in Zeiten der Wirtschaftskrise im Ausland wahrgenommen wird: nicht gut! “A newspaper (…) commented on the unexpected growth figures by describing Germany as a one-eyed man among the blind. As such it is still ahead of the pack. But if the one eye is occupied with self-observation, you are rendered blind nonetheless.”

“Mein Gott, warum hast du mich verlassen?” – Ein katholischer, gläubiger und in der Kirche engagierter Abiturient zeigt auf, warum in den Kirchenbänken keine jungen Menschen sitzen. “Wie anachronistisch wirken doch Würdenträger, die sich in purpurne Gewänder hüllen und versuchen, die Welt aus der Bibel heraus zu erklären. Während wir über die Rente mit 67 diskutieren, gehen Bischöfe und damit die Entscheidungsträger und medialen Repräsentanten der katholischen Kirche mit 70 Jahren oftmals noch lange nicht in Rente.”

2 Antworten zu “Lesenswertes: In deutschen Landen”

  1. torschtl sagt:

    Ich les Sarrazin gerade und kann nach den ersten 100 Seiten schon sagen: Dass, was da in den Medien in Bezug auf sein Buch diskutiert wird ist soooo ein minimaler Bruchteil von dem, was er eigentlich sagt… und was er sagt ist nach meinem subjektiven Empfinden zu vielen Teilen richtig.

  2. Michael sagt:

    Ich bin jetzt auf den letzten 75 Seiten des Buches und muss torschtl wohl – wenn auch nicht gerne – recht geben: Das buch ist viel Vielschichtiger als man denkt. In manchen Teilen hat der gute Herr Sarazin wohl auch recht, auch wenn seine „Belege“ teilweise sehr albern ausfallen.

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