Filme, die die Finanzkrise erklären

Seitdem ich Volkswirtschaft studiere ist die Finanzkrise das dominierende Thema: Der Zusammenbruch von Lehmann Brothers war einen Monat vor meiner ersten Vorlesung. Die erste Hälfte meines Auslandssemesters hab ich mich nur der größten Wirtschaftskrise seit der “Great Depression” in den 1930er Jahren beschäftigt. Wie die Krise entstand ist nicht so leicht zu erklären und umso wichtiger ist es, dass es gemacht wird. Das folgende Video zur Kreditkrise habe ich bereits aus meinem Auslandssemester-Blog veröffentlicht, aber das macht nichts, denn es schadet nicht es zweimal zu sehen (oder drei oder vier Mal), denn die zehn Minuten sind gut investiert.

Ein anderer Film, “Inside Job” analysiert die Finanzkrise im Kinoformat und -länge. Heute habe ich den Film mit meiner Klasse gesehen und eine der zentralen Thesen ist, dass die personellen Verknüpfungen zwischen Investmentbanken, der Politik und auch Universitätsprofessoren erst zur Immobilienblase geführt haben.

Das macht den Titel der Dokumentation klarer: Wikipedia beschreibt Inside Job als einen Begriff, der “colloquially refers to a crime, usually larceny, robbery or embezzlement, committed by a person with a position of trust who is authorized to access a location or procedure with little or no supervision.”

Der Trailer zu “Inside Job”:

4 Gedanken zu „Filme, die die Finanzkrise erklären“

  1. Hallo Katharina und alle anderen die mir helfen können!

    Vielen Dank für das Uploaden dieses Videos. Ich werde im Herbst selber Anfangen Wirtschaft (BWL) zu studieren und wollte nun mal beginnen die ganze Wirtschaftskrise genauer zu analysieren. Und alles hat ja mit dem platzen dieser Imobilien-Blase begonnen.

    Ich habe mir das Video jetzt mehrmals angeschaut und ganz genau versucht alles zu verstehen, habe aber trotzdem noch einige Fragen.

    Ich verstehe nicht ganz genau, wie mit diesen Hypotheken (Mortgage) der Privatpersonen Millionen gemacht werden können.

    Klar ist, der Hypothekengeber verkauft die Hypothek zu einem guten Preis weiter an eine Investmentbank. Aber hier schon die erste Frage. Was heisst zu einem guten Preis? Und wieso sollte die Investmentbank mehr bezahlen als die Hypothek eigentlich wert hat? (Was ja so sein muss sonst, würde der eigentliche Hypothekengeber ja nicht einen Gewinn machen)

    Dann werden all die gekauften Hypotheken von den Investmentbanken in CDO’s gebündelt und wieder verkauft. Da meine nächste Frage: Wieder müssen die Hypotheken ja zu einem höheren Preis verkauft werden als sie gekauft wurden, sonst würden die Investmentbanken ja wiederum keinen Gewinn machen, wie das?

    Und nun die letzte Frage: Was ganz genau bedeuten die Prozentzahlen (Safe=4%, Okay=7%, Risk=10%)? Was genau erhält der (Investor, andere Bank, Hedgefond), der diesen Teil der CDO (also die Hypotheke) kauft? Der bekommt dann einfach die Ratenzahlung der Hauseigentümer? Mit 4% bzw. 7% bzw. 10% Gewinn?

    Vielen Dank für die Antwort!

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