Kein Handy, aber ein iPad

Das iPad 2 ist in Deutschland erschienen und in weißen, eleganten Apple-Stores und praktischen Elektrofachmärkten reißen sich die Early Adopter mit Geld unter uns um den Realität gewordenen feuchten Traum der Nerds. Doch nicht nur die Leute, die ihren Desktop-PC langsam entsorgen, mindestens ein Notebook und ein Smartphone ihr Eigen nennen, wollen das iPad. Sondern auch die, die sonst kein Interesse an den neuesten technischen Gadgets haben.

Meine Mama zum Beispiel: Sie hat kein Handy, aber ein iPad. Sie hat kaum mit Desktop-Comupter gearbeitet – bis sie (endlich) die Vorzüge des Internets beim Kauf eines Kaffeeautomaten erkannte. Doch Computer waren immer das nervige Mittel zu ihren Zwecken. Doch das ist seit dem iPad vorbei. Alles ist kinderleicht, es kann alles was sie will: Surfen, Facebook usw.

Das ist eine Kundensegment, das weitgehend übersehen wird. Denn das iPad bedient die Interessen von Kunden an den entgegengesetzten Enden: Auf der einen Seite die absoluten Internetfans und die, die das Netz erst entdecken – und das mit dem Gerät, bei dem die technische Seite und ihr Handling den geringsten Widerstand darstellt.

Und noch etwas. In Zeiten von digitalen Fotos, ist das soziale Zusammenkommen und Fotos angucken, verschwunden. Vor einem Laptop, Computer macht das keinen Spaß. Denn entwickelte Fotos muss man sich in großer Runde ansehen, wenn alle gleichzeitig draufgucken können – auch das geht mit dem iPad super.

[Edit: Mal alle peinlichen Grammtikfehler weggemacht.]

9 Gedanken zu „Kein Handy, aber ein iPad“

  1. Wer sich jetzt also um ein ipad2 reißt ist ein early-adopter? Ich glaube wer sowas schreibt ist selber eher ein late-adopter. Ach ja mein Fernseher hat übrigens 42″ darauf lassen sich Fotos im großen Kreis irgendwie besser ansehen als auf einem ipad…

  2. @smartphone:

    du hast geschrieben: „Wer sich jetzt also um ein ipad2 reißt ist ein early-adopter? Ich glaube wer sowas schreibt ist selber eher ein late-adopter.“

    — versteh ich nicht, denn wer ein ipad hat ist ein early adopter, denn tablet-pc sind (noch) nicht wirklich bei der allgemeinheit angekommen. und dein vergleich mit dem tv ist schief, denn dein 42“ ist ja nur ein neues modell zu einem gerät, das seit jahrzehnten jeder zu hause hat. bei den fotos auf dem ipad, kommt das haptische wieder dazu, das es auf deinem fernseher nicht gibt.

  3. Hm, interessante Beobachtung, das hatte ich mir noch gar nicht so überlegt (hatte mich mit Tablet-PCs noch nicht so wirklich befasst). Aber klingt eigentlich logisch – ich schlags mal meinen Eltern vor. 😉

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