Die Großstadt ist da, wo der Woid aufhört

Logisch ist das ja nicht, dass die Menschen im Wald Hinterwäldler sein sollen. Warum das aber doch immer wieder so gesehen wird, zeigt ein Video, das ich hier einbinden wollte, aber: „Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von Jugendtreff Underground Bodenmais nicht mehr verfügbar.“ (Zonk-Geräusch).

Der Titel lautet: „Das denkt die Bayerwald-Jugend“. In dem Video sondern Jugendliche abstruse Theorien auf Niederbayerisch und noch nicht oft benutztem Schriftdeutsch, ja manchmal sogar Englisch ab. Grundtenor: Die Großstadt, respektive Berlin, ist gefährlich, voller Drogen, Nutten auf den großen Strichen, Vergewaltigungen an jeder Ecke. Klischees, Vermutungen und Zuspitzungen. Es fallen Sätze, auf die Stolz wäre, hätte ich sie mir ausgedacht: „Großstadt is des, wo koi Woid mehr is.“

Bei Facebook macht das Video die Runde, bis (ich vermute) das Jugendzentrum sich der Schmach nicht mehr aussetzen wollte, und Urheberrechtsansprüche für sich proklamiert hat. Beim Wochenblatt kann man sich das Video aber dennoch noch ansehen.

Herrlich!

Und der Dialekt ist der beste ever, damit wir uns da klar verstehen!

2 Gedanken zu „Die Großstadt ist da, wo der Woid aufhört“

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