Innovation und Wachstum

Apple und Google geben mehr Geld dafür aus, sich Patente zu sichern als für Forschung und Entwicklung (Quelle: New York Times). 

Last year, for the first time, spending by Apple and Google on patent lawsuits and unusually big-dollar patent purchases exceeded spending on research and development of new products, according to public filings.

Aber zu bedenken ist, so stellt man auf neunetz fest, dass mehr Ausgaben nicht automatisch auch höhere Qualität bedeuten.

Fehlt aber im einfachen Wachstumsmodell die Technologie, die Kapital und Arbeit produktiver werden lässt, stabilisiert sich auf lange Sicht der Output. Das Wachstumsmodell wächst irgendwann gar nicht mehr – welch Ironie.

Nur durch Innovationen, die pushen, kann eine Wirtschaft pro Quartal immer mehr Güter und Dienstleistungen herstellen. Doch Innovationen müssen sich erst mal ausgedacht werden, das kostet etwas, und danach rechtlich geschützt werden, damit der Anreiz für Firmen bleibt und weiter erfinden. Auch das braucht Geld.

Was Forschung und Entwicklung hemmen könnte, ist also die Tatsache, dass sich die Großen (Apple, Google, Samsung etc) gerade viele Streitigkeiten gönnen. Es geht es nicht nur um konkrete Neuerungen in Patenten, sondern oft um viel vageres Zeug, was die Konkurrenzfirma für ihre eigene Entwicklungen brauchen könnte:

However, many people argue that the nation’s patent rules, intended for a mechanical world, are inadequate in today’s digital marketplace. Unlike patents for new drug formulas, patents on software often effectively grant ownership of concepts, rather than tangible creations. Today, the patent office routinely approves patents that describe vague algorithms or business methods, like a software system for calculating online prices, without patent examiners demanding specifics about how those calculations occur or how the software operates.

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