Lesbarkeit von Nachrichtenwebseiten

Was gute Lesbarkeit im Web ausmacht und ein Usability-Test deutscher Nachrichtenwebseiten.

Adrian Zumbrunnen der Schweizer Webagentur IA trägt zusammen, was zu einer guten Lesbarkeit von Webseiten dazugehört. Ein Must-read für alle, die sich für das Design und die Usability von Webseiten im Allgemeinen und Nachrichtenseiten im Besonderen interessieren.

„On the web, we are confronted with an unprecedented amount of distractions that gave birth to various tools like Readability, Instapaper, Adblocker, etc. Attention span shortens while the quality of reading experiences declines; ultimately leaving a lot of great content out there undiscovered, unloved, unshared and unread by most.“

Die Elemente, die Zumbrunnen bespricht:

  • Typografie
  • Keine Nachahmung von physischen Lesegeräten (E-Paper, I look at you!)
  • Fixe Elemente
  • Sidebars
  • Animationen
  • Werbung
  • Pagination
  • Navigationen, „Das solltest du auch noch lesen“
  • Bilder

Wenn man sich dann die Auswertung des t3n-Magazins zur Usability von deutschen News-Seiten ansieht, ist die Diskrepanz zu Zumbrunnens Aussagen sehr klar erkennbar.

Das Fazit bei t3n:

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Usability von fast allen News-Portalen negativ von zu unruhigen Werbebannern beeinflusst wird und nicht nur innerhalb der ersten drei Sekunden Aufmerksamkeit vom Inhalt weg gelenkt wird, sondern auch längerfristig.
(…)
Des weiteren lässt der Test erkennen, dass sich die eher traditionelle Herangehensweise, den Leser nicht durch reißerische Headlines und übergroße Teaser zu „triggern“, sondern Inhalte neutral und gleichwertig darzustellen, als Nachteil erweisen kann.

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