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Der Wald ist groß

Es war wie in jedem Märchen: Gerade wenn du glaubst, aus dem Wald raus zu sein, ist der Wald einiges größer, als du angenommen hattest; gerade wenn du glaubst, aus dem Wald raus zu sein, stellt sich heraus, dass du noch immer drin bist.

aus John Iriving, Das Hotel New Hampshire

Elementarteilchen

Zur Feier des Tages (letzte schriftliche Abiturprüfung) hab ich mir endlich mal wieder ein Buch gegönnt. Habe mich nach längerem hin und dann herüberlegen für Elementarteilchen von Michel Houellebecq. Das ist eines der Bücher, von denen ich ständig höre (Sex, Houellebecq als eine Art bad boy des Literaturbetriebs), immer wieder im Laden siehe und mich dann doch für ein anderes entscheide. Nach den ersten paar Seiten bin ich ganz zuversichtlich, dass auch der Rest noch sehr unterhaltsam sein wird.

Kahle Höhen des Bayerwaldes

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Der Anblick beim Aufstieg auf den Gipfel des 1373 Meter hohen Lusen aber ist erst einmal erschreckend. Wie verstreute Streichhölzer liegen links und rechts vom Weg die mächtigen Baumstämme, umgehauen durch einen kleinen Käfer, der sich zwischen Baum und Borke schiebt und sich dort rasant vermehrt.

Dieser Absatz aus dem Reiseteil der Süddeutschen Zeitung vom Mittwoch über den Nationalpark Bayerischer Wald erinnert mich an Fotos, die mein Vater im Sommer am Dreisessel gemacht hat. Anderer Berg, gleiche Situation: Der Borkenkäfer vernichtet Wälder.

Ein Magazin für die Zeit

Die ZEIT bekommt ein Magazin als Beilage. Anstatt des Ressorts Leben gibt es nun wöchentlich das ZEITmagazin Leben. 1999 schaffte der Verlag das Magazin aus Kostengründen ab. Zu einer Zeit, als ich noch vorwiegend TKKG und Süderhof las.

Erste Bilder können bereits angesehen werden und ich muss sagen, dass es einen sehr stylischen Eindruck macht. Tolle Fotos aus tollen Perspektiven. Ich hoffe der Inhalt und das restliche Design überzeugen mich auch in diesem Maße.

Wenn es nur halb zu gut ist wie das SZ Magazin, bin ich zufrieden. Noch bevor ich regelmäßig die Süddeutsche las, bekam ich jeden Freitag von Bekannten das SZ Magazin.

Pünktlich zum neuen Magazin hab ich mir ein ZEIT-Probeabo bestellt. Nach dem Abitur hab ich ja endlich wieder massig Zeit ZEIT zu lesen.

Focus Campus – kostenloses pdf-Magazin

Alle renommierten Zeitungen und Magazine versuchen mehr oder weniger erfolgreich im Internet Fuß zu fassen. Einen neuen Ansatz hat dabei Focus. Seit Oktober 2006 bietet der Focus Magazin Verlag das Wochenmagazin zum Thema Studium an. Zusammen mit Focus Campus ging die gleichnamige Community an den Start, in der die Kundschaft gehalten werden soll.´

Das Magazin macht einen guten Eindruck, wirkt jung. Verweise auf den „Kiosk-Focus“ werden natürlich gerne eingebaut. werbestrategisch ist die gut geplant: In der normalen Ausgabe werden in den nächsten Wochen Rankings zu bestimmten Studiengängen vorgestellt. Focus Campus ist dazu natürlich die ideale Werbeform.

Wichtig ist im Magazin die Lesereinbindung, sogenannter user generated content. Geschickt werden dabei Community und Magazin verwoben: Wird der Beitrag eines Studenten publiziert, gibt es Credits als Belohnung, die gegen Prämien eingelöst werden können.

Focus Campus ist ein kurzweilige Unterhaltung mit gelegentlich kreativen Themen, beispielsweise wird diese Woche der typische Studentenjob „Messehostess“ unter die Lupe genommen. Leider sind die Artikel oft all zu kurz, wodurch sie eher Anstoß fürs googeln sind.

Der Verlag bezeichnet als Zielgruppe „1,9 Millionen Studenten, die als überaus online-affin gelten“. Ist das richtig gedacht? Studenten brauchen keine Rankings, keine Lobhudeleien auf bestimmte Universitäten, haben sie sich doch bereits für einen Studiengang an einer Universität entschieden. Lesen Studenten also solche Magazine oder nicht doch eher Abiturienten, die vor der Wahl eines Studiums stehen?

Geschichte fasziniert

Wie entstanden Konflikte zwischen und innerhalb von Staaten? Gibt es bestimmte Regelmäßigkeiten? Kann man gar aus der Geschichte lernen oder werden Fehler immer wieder gemacht, weil die Mächtigen ja eben auch nur Menschen sind?

Diese Fragen können – meistens jedenfalls – beantwortet werden. Aus diesem Grund will ich in unregelmäßigen Zeiträumen über Ereignisse der Zeitgeschichte berichten und informieren.

Dies wird sich vor allem auf den Zeitraum von 1815 bis 1990 beziehen, diese Zeitspanne im Leistungskurs Geschichte behandelt wurde und ich dementsprechend Wissen darüber habe (vor allem jetzt gerade: vor zwei Tagen schrieb ich Abitur).