Focus Campus – kostenloses pdf-Magazin

Alle renommierten Zeitungen und Magazine versuchen mehr oder weniger erfolgreich im Internet Fuß zu fassen. Einen neuen Ansatz hat dabei Focus. Seit Oktober 2006 bietet der Focus Magazin Verlag das Wochenmagazin zum Thema Studium an. Zusammen mit Focus Campus ging die gleichnamige Community an den Start, in der die Kundschaft gehalten werden soll.´

Das Magazin macht einen guten Eindruck, wirkt jung. Verweise auf den „Kiosk-Focus“ werden natürlich gerne eingebaut. werbestrategisch ist die gut geplant: In der normalen Ausgabe werden in den nächsten Wochen Rankings zu bestimmten Studiengängen vorgestellt. Focus Campus ist dazu natürlich die ideale Werbeform.

Wichtig ist im Magazin die Lesereinbindung, sogenannter user generated content. Geschickt werden dabei Community und Magazin verwoben: Wird der Beitrag eines Studenten publiziert, gibt es Credits als Belohnung, die gegen Prämien eingelöst werden können.

Focus Campus ist ein kurzweilige Unterhaltung mit gelegentlich kreativen Themen, beispielsweise wird diese Woche der typische Studentenjob „Messehostess“ unter die Lupe genommen. Leider sind die Artikel oft all zu kurz, wodurch sie eher Anstoß fürs googeln sind.

Der Verlag bezeichnet als Zielgruppe „1,9 Millionen Studenten, die als überaus online-affin gelten“. Ist das richtig gedacht? Studenten brauchen keine Rankings, keine Lobhudeleien auf bestimmte Universitäten, haben sie sich doch bereits für einen Studiengang an einer Universität entschieden. Lesen Studenten also solche Magazine oder nicht doch eher Abiturienten, die vor der Wahl eines Studiums stehen?

Geschichte fasziniert

Wie entstanden Konflikte zwischen und innerhalb von Staaten? Gibt es bestimmte Regelmäßigkeiten? Kann man gar aus der Geschichte lernen oder werden Fehler immer wieder gemacht, weil die Mächtigen ja eben auch nur Menschen sind?

Diese Fragen können – meistens jedenfalls – beantwortet werden. Aus diesem Grund will ich in unregelmäßigen Zeiträumen über Ereignisse der Zeitgeschichte berichten und informieren.

Dies wird sich vor allem auf den Zeitraum von 1815 bis 1990 beziehen, diese Zeitspanne im Leistungskurs Geschichte behandelt wurde und ich dementsprechend Wissen darüber habe (vor allem jetzt gerade: vor zwei Tagen schrieb ich Abitur).

Die Junge Union und der Söllner Hans

Die Coverband JIVE, die im östlichen Niederbayern wohl schon so auf jedem nur möglichen Fest gespielt hat, hat ein neues Hobby: Sofa TV, dem „autonomen Internetfernsehsender einiger Mitglieder.“

Letzens spielten bei den Festlichkeiten zum 60-jährigen Gründungsjubiläum in Schrobenhausen, befragten Teilnehmer und filmten drauflos. Und was kann ich da sehen? Mitglieder der Jungen Union, fesch frisiert und im feinen Sonntagsanzug, tanzen, grölen und feiern zu Hans Söllners „Mei Vodda hod an Marihuanabaam“. Verkehrte Welt.

„Die Junge Union und der Söllner Hans“ weiterlesen

Bundestagabgeordnete im Einsatz

Habe gerade www.abgeordnetenwatch.de entdeckt und wollte natürlich sogleich wissen, welche Fragen an meine Bundestagsabgeordneten gestellt wurden. Ich gebe also meine Postleitzahl ein, sehe meine Abgeordneten Bruni Irber (SPD) und Barthl Kalb (CSU). Nur Irber musste bisher eine Frage beantworten. Neugierig, was meine Mitbürger wohl wissen wollen, klicke ich diese an.

Und was lese ich da? Was interessiert die Menschen im Wahlbezirk Deggendorf? „Bundestagabgeordnete im Einsatz“ weiterlesen

Abi – was dann?

30 000 bayerische Abiturienten und ich werden nach den Prüfungen vor einer der wichtigsten Entscheidungen unseres Lebens stehen. Studieren oder Ausbildung? Freiwilliges Soziales Jahr oder einfach nur mal rumhängen?

Wenn ich mich in meinem Freundeskreis umhöre, stelle ich mit Erschrecken fest, dass die Wenigsten eine genaue Vorstellung von der Zeit nach der Schule haben. Doch was machen dann die, die keine Ahnung von ihrer Zukunft haben? Sie werden Lehrer oder studieren BWL. Oder machen das was der werte Papa, respektive die Mama macht.

Und was macht die Schule? Nicht viel. Natürlich, es gehört nicht zu ihren Aufgaben für jeden Schüler das Traumstudium zu finden. Doch es sollten grundlegende Informationen gegeben werden: Wo kann man sich informieren? Gibt es Bewerbungsfristen?

Meine Schule rühmt sich damit, seit einigen Jahren ihre Schüler besonders gut auf die „Zeit danach“ vorzubereiten. Es gibt RAP (Rhetorik – Assessment – Präsentation), ein Wahlkurs in dem Bewerbungsgespräche geübt und konkrete Tipps für Referate und Präsentationen gegeben werden. In der Kollegstufe gibt es Vorträge und Ausflüge.

Doch kaum einer, mich eingeschlossen, nimmt das wirklich ernst. Zwei Stunden Vortrag – schön, kein Unterricht.

2. Abiprüfung: Geschichte

Gott sei Dank, jetzt ist auch die zweite Abiprüfung vorbei. Jetzt hab ich nur noch Englisch und Mathe als Colloqium vor mir. Das ist ja beides nicht mehr so viel zu lernen.

Die Aufgaben waren total in Ordnung. Keine Kleinigkeiten, an denen sich festgehalten wurde, mit NS-Regime und Weimarer Republik auch nette Themen.

Wenn es keine tolle Note wird, kann es nur an mir liegen. Den Damen und Herren im Ministerium ist kein Vorwurf zu machen.