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Katharina Brunner

Bloggin' since 2007

Kein Handy, aber ein iPad

Das iPad 2 ist in Deutschland erschienen und in weißen, eleganten Apple-Stores und praktischen Elektrofachmärkten reißen sich die Early Adopter mit Geld unter uns um den Realität gewordenen feuchten Traum der Nerds. Doch nicht nur die Leute, die ihren Desktop-PC langsam entsorgen, mindestens ein Notebook und ein Smartphone ihr Eigen nennen, wollen das iPad. Sondern auch die, die sonst kein Interesse an den neuesten technischen Gadgets haben.

Meine Mama zum Beispiel: Sie hat kein Handy, aber ein iPad. Sie hat kaum mit Desktop-Comupter gearbeitet – bis sie (endlich) die Vorzüge des Internets beim Kauf eines Kaffeeautomaten erkannte. Doch Computer waren immer das nervige Mittel zu ihren Zwecken. Doch das ist seit dem iPad vorbei. Alles ist kinderleicht, es kann alles was sie will: Surfen, Facebook usw.

Das ist eine Kundensegment, das weitgehend übersehen wird. Denn das iPad bedient die Interessen von Kunden an den entgegengesetzten Enden: Auf der einen Seite die absoluten Internetfans und die, die das Netz erst entdecken – und das mit dem Gerät, bei dem die technische Seite und ihr Handling den geringsten Widerstand darstellt.

Und noch etwas. In Zeiten von digitalen Fotos, ist das soziale Zusammenkommen und Fotos angucken, verschwunden. Vor einem Laptop, Computer macht das keinen Spaß. Denn entwickelte Fotos muss man sich in großer Runde ansehen, wenn alle gleichzeitig draufgucken können – auch das geht mit dem iPad super.

[Edit: Mal alle peinlichen Grammtikfehler weggemacht.]