Wie ungleich hätten Sie’s denn gern?

Makronom über verschiedene Wege Ungleichheit zu messen: Die nächste Stufe der Ungleichheitsmessung

  1. die horizontale Ungleichheit,
  2. die Mittelschicht und die Verteilung von Einkommen mit Ausnahme der Spitzengruppe
  3. und die Spitzengruppe der Einkommensverteilung.

Diese Entwicklung korrespondiert mit der Entwicklung der gesellschaftlichen Interessen: Von der Frage, wie ein typischer Arbeiter im Vergleich zu einem typischen Bauern abschneidet, über die Frage, wie ungleich eine Gesellschaft und wie groß die Mittelschicht ist, hin zu der Frage, wie reich die obersten 1% sind.

Jetzt, nicht zuletzt durch Piketty:

  • allgemeine Verteilung, die z.B. Gini-Koeffizient zeigt, ist out
  • jetzt im Trend: Anteil der Spitzenverdiener mit Hilfe von Steuerdaten (anstatt Haushaltsbefragungen, die i.d.R. Reiche unterschätzen)

Probleme mit Steuerdaten:

  • jeder hat Anreiz seine Steuerlast zu minimieren
  • gerade sehr reiche Menschen verstecken nicht selten ihr Vermögen